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Hols's der Geier

Das Spiel

"Hol's der Geier" ist ein Kartenspiel von Alex Randolph. Es erschien 1988 bei Ravensburger, und seitdem auch bei anderen Verlagen im In- und Ausland.

Umgesetzt als Postspiel wurde "Hol's der Geier" von Johannes Schwagereit für die 'Spielwiese' etwa 1990 (Veröffentlichung in Spielwiese 36).

Die folgende Regelfassung stammt von Jürgen Simon vom Juli 2002. (Quelle: http://www.diophant.de/auenland/spiele/holsderg.html)

Die Regeln für das Spiel per Post

  1. "Hol's der Geier" als Postspiel basiert auf den Regeln des gleichnamigen Spiels von Alex Randolph. Es können theoretisch beliebig viele Spieler teilnehmen, günstig sind aber 5 bis 9 Spieler. Die Spieldauer beträgt 8 Runden.
  2. Im Spiel sind einmal Karten mit Werten von 1 bis 16, die jeder Mitspieler am Anfang des Spiels besitzt. Dazu hat der Spielleiter einen Stapel mit "Maus"-Karten von puls 1 bis plus 10 und "Geier"-Karten von minus 6 bis minus 1.
  3. Vom Tierstapel werden pro Runde 2 Karten, die vom Spielleiter zufällig gezogen werden, separat versteigert. Die Spieler müssen dem Spielleiter zwei ihrer Zahlenkarten als Gebot für die Tierkarten nennen. Die Karten werden vom Spielleiter ausgewertet und dann veröffentlicht. Jede Zahlkarte kann nur einmal verwendet werden.
  4. Eine "Maus"-Karte erhält der Spieler, der die höchste Zahlkarte dafür ausgespielt hat. Sollten mehrere Spieler die gleiche höchste Karte gespielt haben, so stechen sich diese aus, und der Spieler mit der nächsthöchsten Karte erhält den Zuschlag, es sei denn, er sticht sich mit anderen Spielern aus und so weiter. Die "Geier"-Karte erhält entsprechend der Spieler, der die niedrigste Zahlkarte dafür ausgespielt hat, wobei sich wiederum gleiche Karten ausstechen.
  5. Sollte der Fall eintreten, dass sich alle Spieler gegenseitig ausstechen, so wird die Tierkarte der als übernächstes zu versteigernden Tierkarte hinzugezählt. Es werden dann also zwei (oder auch mehr) Karten versteigert. Ist die Summe der Karten Null oder positiv, so wird wie bei "Mäusen" ausgewertet. Im negativen Fall wird wie bei "Geiern" verfahren. Sollten sich in der letzten Runde alle Karten ausstechen, so verfallen die Tierkarten.
  6. Sollte der Spielleiter von einem Spieler keine oder regelwidrige Züge erhalten, so wird angenommen, dass dieser Spieler seine zu diesem Zeitpunkt niedrigste Karte ausspielt.
  7. Bei Spielende werden für jeden Spieler die Werte der ersteigerten Tierkarten addiert. Es gewinnt der Spieler mit der größten Summe.